5 Fehler bei öffentlichen Ausschreibungen

Öffentliche Ausschreibungen sind ein Minenfeld. Ein falsches Formular, eine fehlende Unterschrift oder eine missverständliche Formulierung können dazu führen, dass Ihr Angebot sofort ausgeschlossen wird – noch bevor der Preis überhaupt geprüft wurde.
1. Formale Anforderungen ignorieren
Der häufigste Fehler ist das Übersehen formaler Details. Wenn in den Vergabeunterlagen steht, dass ein bestimmtes Formblatt verwendet werden muss, dann ist das keine Empfehlung, sondern eine Pflicht. Viele Agenturen versuchen, ihre eigenen, schöneren Vorlagen zu nutzen. Das ist ein fataler Fehler.
2. Fristen bis zur letzten Minute ausreizen
Vergabeplattformen sind nicht immer stabil. Wer sein Angebot erst 5 Minuten vor Fristende hochlädt, riskiert technische Probleme. Planen Sie immer einen Puffer von mindestens 24 Stunden ein.
3. Die "Eignungskriterien" unterschätzen
Oft wird viel Energie in das Konzept gesteckt, aber die Eignungsnachweise (Referenzen, Umsatzzahlen, Zertifikate) werden stiefmütterlich behandelt. Fehlt hier ein Nachweis, hilft auch das beste Konzept nicht.
4. Unklare Fragen stellen (oder gar keine)
Die Bieterfragen-Runde ist Ihre Chance, Unklarheiten zu beseitigen. Nutzen Sie diese! Aber Vorsicht: Stellen Sie keine Fragen, die Ihre Strategie verraten könnten, da die Antworten allen Bietern zugänglich gemacht werden.
5. Copy & Paste aus alten Angeboten
Jede Ausschreibung ist einzigartig. Textbausteine sind hilfreich, aber wenn der Auftraggeber merkt, dass Sie nicht auf seine spezifischen Probleme eingehen, landen Sie schnell auf dem "Nein"-Stapel. AutoTender hilft hier, indem es Textbausteine intelligent an den Kontext anpasst.
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