Vergabeunterlagen richtig lesen

Ein Leistungsverzeichnis (LV) kann hunderte Seiten lang sein. Doch oft verstecken sich die kritischen Risiken in unscheinbaren Nebensätzen. Hier ist unser Leitfaden, wie Sie ein LV effizient scannen.
1. Suche nach "Muss" vs. "Soll"
Im Vergaberecht ist der Unterschied gigantisch. Ein "Muss"-Kriterium ist ein Ausschlusskriterium. Ein "Soll"-Kriterium ist ein Wunsch. Markieren Sie alle "Muss"-Anforderungen rot.
2. Vertragsstrafen und Haftung
Suchen Sie gezielt nach Begriffen wie "Pönale", "Vertragsstrafe" oder "Schadensersatz". Sind die Fristen realistisch? Wenn nicht, ist das ein No-Go.
3. Die "Versteckten Kosten"
Achten Sie auf Formulierungen wie "kostenlos zur Verfügung stellen" oder "inklusive aller Nebenkosten". Oft werden Schulungen, Dokumentation oder Reisekosten als Inklusivleistung erwartet.
4. Technische Standards
Wird eine bestimmte Technologie vorgeschrieben (z.B. "Open Source", "Barrierefreiheit nach BITV 2.0")? Prüfen Sie, ob Ihr Team diese Standards wirklich beherrscht.
Pro-Tipp: Nutzen Sie AutoTender, um diese Keywords automatisch zu highlighten. Unsere KI ist darauf trainiert, genau diese Risikofaktoren zu identifizieren.
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